Bernhard Langer ist es zu verdanken, dass der Golfsport in Deutschland in den achtziger Jahren einen größeren Bekanntheitsgrad erlangte. Er wurde damals beschrieben als "golfender Missionar, der dem Sport zu neuer Wertigkeit hierzulande verhilft" (SZ), und verschaffte sich spätestens mit seinen beiden Masters-Siegen (1985, 1993) auch internationale Anerkennung. Obwohl Langer längst für seine Zukunft vorgesorgt und seine erspielten Millionen gut investiert hatte, zog der gebürtige Anhausener eine Beendigung seiner Karriere auch nicht in Betracht, als er Mitte der neunziger Jahre in eine hartnäckige, von längerer Erfolglosigkeit geprägte sportliche Krise schlitterte. "Nur wenn meine sportliche Talfahrt für eine sehr lange Zeit anhält und ich keinen Spaß mehr habe, wäre für mich die Situation gegeben, ernsthaft über das Aufhören nachzudenken", erklärte er.
Einem kurzen Zwischenhoch nach der Jahrtausendwende, als Langer urplötzlich in alter Form agierte, wieder Turniere gewann und 2002 ...
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