Ines Pohl wurde am 12. April 1967 im württembergischen Mutlangen geboren. Sie stammt aus einer Arbeiterfamilie (Vater Facharbeiter, Mutter Kindergärtnerin). Geprägt wurde sie in ihrer Jugend von der Friedensbewegung gegen die Stationierung von Pershing II-Raketen, für die auch ihr Heimatort Mutlangen ausersehen war.
Nach dem Abitur an einem Musik-Gymnasium in Schwäbisch Gmünd reiste sie zunächst nach Neuseeland und jobbte dort ein Jahr lang, u. a. bei Schafhaltern. Dann studierte sie in Göttingen Skandinavistik und Germanistik mit dem Abschluss als Magister 1995. Ihr ursprüngliches Berufsziel, als Deutschlehrerin in Schweden zu unterrichten, war durch ihre schwedische Gesangslehrerin geprägt worden. 2004-2005 war sie Stipendiatin der Nieman Foundation for Journalism an der Harvard University in Cambridge (USA) mit den Schwerpunkten Team-Management, crossmediale Strategien und betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse.
Zunächst arbeitete P. als Frauenbeauftragte der Universität Göttingen (1995-1996). Den Einstieg in den Journalismus fand sie als freie Mitarbeiterin bei radio ffn und mit einem Volontariat bei der "Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen (HNA)". Anschließend war P. als Lokalredakteurin tätig und forschte an der Uni Oslo zum Gesundheitswesen. Für ...
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