Javier Clemente, dem durch eine in frühen Profijahren erlittene Knieverletzung eine mögliche große Spielerkarriere versagt geblieben war, zählt zu den bekanntesten, aber auch umstrittensten Persönlichkeiten des spanischen Fußballs und war während seiner sechsjährigen Amtszeit in den 1990er Jahren vielleicht der am meisten kritisierte spanische Nationaltrainer aller Zeiten. So polarisierte der als eigenwillig, stur und polemisch geltende Baske mit seiner Art in seinem Heimatland wie kein Zweiter – und das, obwohl Spanien unter seiner Ägide zwischen 1994 und 1997 in 31 Spielen in Serie ungeschlagen blieb. "Trainer, die immer wieder von schönem Fußball reden, machen den Leuten nur etwas vor", lautet eine seiner unverblümten Aussagen. "Das Einzige, was im Fußball zählt, ist das Resultat" (WELT, 11.6.1996). Nach seiner Zeit als Nationalcoach setzte Clemente seine Trainerkarriere mit meist kurzen Engagements in Spanien, Serbien und Frankreich fort, ohne jedoch an seine früheren Erfolge anknüpfen zu können.
Als Aktiver galt Javier Clemente als großes Talent, und spielte in der spanischen Jugend-, Olympia- und U23-Auswahl. ...
Die Biographie von Javier Clemente ist nur eine von derzeit fast 38.000, die in unseren biographischen Datenbanken Personen, Sport und Pop verfügbar sind. Wöchentlich bringen wir neue Portraits, publizieren redaktionell überarbeitete Texte und aktualisieren darüberhinaus Hunderte von Biographien.
Unsere Datenbanken sind unverzichtbare Recherchequelle für Journalisten und Publizisten, wertvolle Informationsquelle für Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft, Grundausstattung für jede Bibliothek und unerschöpfliche Fundgrube für jeden, der mit den Zeitläuften und ihren Protagonisten Schritt halten will.