Der brasilianische Offensivspieler Kaká (bürgerlicher Name Ricardo Izecson Santos Leite) schaffte beim AC Mailand den Durchbruch zu einem der weltbesten Fußballer. Im Sommer 2003 vom FC São Paulo in die Serie A gewechselt, überzeugte der Mann "mit dem etwas gewöhnungsbedürftigen Künstlernamen" (NZZ, 7.10.2003) mit seinem Spielwitz und seiner Offensivstärke. Mailands damaliger Trainer Carlos Ancelotti meinte, Kaká sei "noch begabter als Ronaldinho" (Sport Magazin, Oktober 2003). Während die WM 2006 in Deutschland nach dem Aus im Viertelfinale für ihn zur großen Enttäuschung wurde, triumphierte Kaká als zentrale Figur beim AC Mailand auf Vereinsebene. 2007 gewann der überragende Kaká ("die kreative Macht", FR, 2.5.2007) mit den "Rossoneri" die Champions League. Nachdem der Weltfußballer des Jahres 2007 im Januar 2009 noch die Offerte des englischen Klubs Manchester City abgelehnt hatte, wechselte er im Sommer des Jahres für eine Ablösesumme von 65 Mio. Euro zu Real Madrid.
Kaká (den Namen wählte er, weil sein jüngerer Bruder anfangs "Ricardo" nicht aussprechen konnte und "Kaká" sagte) wurde ...
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