Linus Gerdemann galt bereits in den Jahren 2003 und 2004, in denen er die Gesamtwertung der U23-Rad-Bundesliga gewinnen konnte, als eines der größten deutschen Radsporttalente. Nach Stationen beim drittklassigen Team Winfix Arnolds Sicherheit und dem dänischen CSC-Team wechselte der Münsteraner 2006 zum T-Mobile-Team. Für Furore sorgte er durch seinen Etappensieg auf einer schweren Bergetappe bei der Tour de France 2007. Gerdemann galt nicht nur aufgrund seiner Leistungen als Hoffnungsträger, sondern auch weil er für die neue Generation des Radsports stand, die sich klar positionierte im Kampf gegen das Doping. Allerdings konnte Gerdemann, der 2009 zum Team Milram wechselte, die hoch gesteckten Erwartungen nicht erfüllen. "Gerdemann steckt fest im Mittelmaß, titelten die Stuttgarter Nachrichten (21.7.2009). Zwar gewann der Blondschopf 2008 die Gesamtwertung der Deutschland-Tour, bei der Tour de France 2009 wurde er jedoch "nur" 24. des Gesamtklassements.
Linus Gerdemann hat seine Karriere als Radfahrer auf dem Mountainbike begonnen, als unerschrockener "Downhiller". Doch ...
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